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Chronik der TSG Rain 1970
Über
eine Anzeige aus der Sportfachzeitschrift "Kicker" kamen
Hermann Ebelhäuser, Bernhard und Hans Ruf in den Besitz eines "Subbuteo"-Spieles.
Im Dezember 1970 befassten sie sich mit den Spielregeln und begannen
zu dritt dieses Tischfußballspiel intern zu spielen. Kurzzeitig kam
mit Bernhard Meßner ein 4. Mann hinzu, so daß sie 1971 die erste
Vereinsmeisterschaft austrugen. Nach erster Kontaktaufnahme mit dem
DSTfB wurde am 15.9.1973 gegen den SFC Augsburg in Rain der erste
Mannschaftsvergleich ausgetragen. Die Begegnung verlief für die
Rainer gleich erfolgreich. Angespornt durch ihren ersten Sieg wurde
mit der Eintracht Hof im August 1974 der erste Verein eingeladen, der
selbst im DSTfB an nationalen Turnieren teilgenommen hatte. Anlässlich
einer Deutschen Mannschaftsmeisterschaft erfolgte im Mai 1975 ein
Gegenbesuch in der Hofer Freiheitshalle, wo am Rande des Wettbewerbs
Einzelspiele gegen deutsche Elitespieler absolviert wurden. Berufliche
Interessen bescherten dem jungen Verein eine 5-jährige Abstinenz, die
mit einer längeren schöpferischen Pause verbunden war. Durch ein neu
gewecktes Interesse bei den Brüdern Arnold und Wolfgang Mair sowie
Norbert Ruf erwachte im September 1981 der Vereinssinn neu. Eine
nahtlose Fortsetzung des Spielbetriebes wurde aufgenommen. Mit Willi
Bleimeier konnte ein weiteres Mitglied gewonnen werden, so dass 1982
eine Vereinsmeisterschaft mit 6 Spielern ausgetragen werden konnte. In
der Jahreshauptversammlung am 5.Januar 1982 beschloss die
Vereinsversammlung ein Statut und damit den Beitritt in den Deutschen
Subbuteo-Tischfußballbund (DSTfB).Auf Einladung des TFC Altenmarkt
zum Jubiläums-Turnier "20-Jahre Subbuteo in Oberbayern"
nahm die neu formierte Rainer Mannschaft erstmals an einem Turnier
teil. Von 10 Vereinen mit Spitzenspielern aus Deutschland und Österreich
belegten sie einen 8. Platz. Im Oktober 1983 wurde eine Begegnung mit
dem TFC Limbach in Rain ausgetragen. Bei der erstmaligen Teilnahme am
21.1.1984 an der Süd-deutschen Mannschaftsmeisterschaft belegten die
Rainer den 5. Rang. Die TSG Rain veranstaltete 1984 ihr erstes Tischfußballturnier
im Schloßgebäude in Rain. Von 6 teilnehmenden Vereinen belegten sie
den 3. Platz. Auf Veranlassung der TSG Rain wurde im September und
Oktober 1984 die erste Schwäbische Einzelmeisterschaft ausgetragen,
die von Norbert Ruf gewonnen werden konnte. In den Jahren 1983 und
1984 nahmen sie an der A- und B-Liga der Spielgruppe "Süd-Ost"
teil; Arnold Mair wurde in der Saison 1984/85 B-Liga-Meister. Die TSG
Rain nahm bis 1987 an den Mannschafts- und Einzelmeisterschaften des
Landesverbandes Süd teil, wo gerade in den Einzelwettbewerben die
Spieler Arnold Mair in der Saison 1985/86 und Hans Ruf 1986/87 die
A-Liga-Meisterschaften errangen.
Die Titel des Schwäbischen Einzelmeisters konnten Norbert Ruf 1984,
Hans Ruf 1985, 1986 und 1992 sowie Arnold Mair 1987 und 1988 für sich
in Anspruch nehmen. In den von 1987 bis 1992 ausgetragenen Schwäbischen
Mannschaftsmeisterschaften wurde die "TSG Rain" ohne
Unterbrechung Sieger dieses Wettbewerbes.
Nach
dem spielerischen Ausstieg vom LV Süd war die TSG Rain maßgeblich am
Aufbau der Schwäbisch-Württembergischen
Oberliga beteiligt. Sie stellte dabei bei den Wettbewerben stets die
meisten teilnehmenden Spieler. Entsprechend erfolgreich war auch ihr
Abschneiden. Oberliga-Meister der Saison 1988/89 wurde Arnold Mair,
1989/9O errang Hans Ruf den Titel. Im Spielausschuss dieser Oberliga
wirkte Hans Ruf von Beginn an mit, nachdem er in den Jahren 1985 bis
1987 das Amt des 1. Vorsitzenden im Landesverband Süd ausübte. Bei
dem Jubiläumsturnier am 16 und 17. Juni 1985 nahmen 8 Mannschaften
teil. In einem spannenden
und vom Ausgang umstrittenen Finale siegte TC Haibach denkbar knapp
vor Fortuna Limbach. Rain belegte den 4. Rang. Parallel dazu fand ein
Fußballturnier mit 4 Teams statt, das die Rainer selbst gewinnen
konnten. Der Verein ist neben dem Tischfußballsport auch auf dem Grünen
Rasen aktiv. So konnte in den Jahren 1986 - 1989 die Rainer Fußballmeisterschaft
für Freizeitkicker gewonnen werden. In den letzten Jahren
veranstalteten Hallenmeisterschaften der Rainer Hobby-Fußballer
nahmen die nach fußballerischen Gesichtspunkten "ins Alter
gekom- menen" Akteure mit unterschiedlichen Erfolgen teil.
Diese Veranstaltung
in der Rainer Dreifachturnhalle richteten
sie selbst bei
mehreren Turnieren aus.
Eine
feste Einrichtung im Verein ist neben der Vereinsmeisterschaft die
Austragung des Vereinspokals und des Super-Cups. Auch private Turniere
haben ihren festen Platz. So wurde von 1982 bis 2005 bereits 24-mal
das von Hans Ruf veranstaltete Neujahrsturnier im eigenen Haus
ausgetragen. Seit Beginn der Vereinsgründung steht Hans Ruf bei
der TSG Rain als Vor-sitzender an der Spitze. Als 2.
Vorsitzender bestimmt Arnold Mair seit 1982 mit die Geschicke des
Vereins. Von Anfang an für die finanziellen Abläufe zeichnet
Wolfgang Mair als Kassier verantwortlich. Die Funktion des Schriftführers
fand mit Norbert Ruf, Andy Berger und Bernd Bauer bereits mehrere
Mitglieder, ehe 1991 Wolfgang Mair in Doppelfunktion das Amt ausübte.
Mit der Erweiterung des Vorstandsgremiums 2003 wurde Florian Riehl als
Webmaster und Alexander Ruf als Schriftführer tätig. Zu einer
besonders erlebniswerten Einrichtung ist die Durchführung von
Auslands-Ausflügen geworden. Die
erste Fahrt über die süddeutsche Tischfußballgrenze führte
die Rainer Tischfußballer 1986 in Österreichs Metropole Wien, wo
erstmals internationale Erfahrungen gesammelt wurden. Im Juni 1987
ging es nach Kaltern ins herrliche Südtirol. Dabei wurde der erste
Auslands-Cup (Kaldaro-Cup) ausgespielt, den Arnold Mair gewinnen
konnte. Ein Jahr später führte die Reise nach Ungarn. In Badacsony
fand während des 1-wöchigen Aufenthaltes der Balaton-Cup statt.
Erneut gewann Arnold dieses Turnier. 1989 führte die TSG-Mitglieder
der Vereinsausflug nach Kärnten. Auch dieses dritte Auslandsturnier
konnte Arnold für sich entscheiden. Vom 30. Mai bis 2. Juni 1991
wurde während einer Österreichreise die Vereine Red Star Vienna,
Royal Kaisermühlen und Mattersburg United besucht und gegen
diese Vereine Mannschaftsspiele ausgetragen. Die TFC Mattersburg
erwiderte im August 1991 den Besuch in Rain zu einem erneuten
Vergleichskampf. Eine
mehrtägige Fahrt führte die Rainer Tischfußballer 1993 in die
tschechische Hauptstadt Prag. Bei einem Besuch der Tischfußballfreunde
im August 1994 in Wien konnten die TSG-Spieler an einem ausgetragenen
Europa-Cup teilnehmen. Von 15 Mannschaften belegten sie einen 9. Rang
Erfolgreich
war die TSG Rain bei der Süddeutschen Mannschaftsmeisterschaft 1993
und ihren Teilnahmen bei der Deutschen Meisterschaft 1993 und 1994. Am
6. Februar 1993 konnte die TSG Rain mit den angetretenen Spielern
Arnold und Wolfgang
Mair, Willi Bleimeier und
Hans Ruf vor den favorisierten 1. SFC Selb das Mannschaftsturnier in
Kaufering gewinnen. Sie qualifizierten sich damit als Süddeutscher
Mannschaftsmeister erstmalig für die "Deutsche". Bei der am
6. und 7. März 1993 in Haibach stattgefundenen Deutschen
Mannschafts-meisterschaft wurden die Rainer von acht Vereinen
Sechster. Ein Jahr später konnten sie als Zweiter der Süddeutschen
Meisterschaft ihre Teilnahme im Deutschen Elitefeld wiederholen,
nachdem Selb verzichtet hatte. Die in Wuppertal am 19. Juni 1994
ausgetragene Deutsche Meisterschaft hatte ein Teilnehmerfeld von 10
Vereinen. Trotz der gesteigerten Herausforderung konnten die
TSG-Spieler den Erfolg des Vorjahres wiederholen und einen 6. Rang
einnehmen. Im Jubiläumsjahr 1995 sollte ein herausragendes Ereignis
ein Jubiläumsturnier anlässlich des 25-jährigen Bestehens werden.
Trotz aller Bemühungen fanden sich am 22. Juli 1995 mit Kaufering und
Altenmarkt nur 2 Vereine ein, so daß mit insgesamt 4 Mannschaften ein
Turnier im kleinen Rahmen stattfand. Sieger wurde der die TFC
Altenmarkt. In dem am darauffolgenden Tag stattgefundenen
Einzelturnier siegte Hans Ruf mit 2:0 gegen Peter Krommydas. Ein 1-wöchiger
Vereinsausflug, führte die TSG-ler im August 1995 nach Malcesene an
den Gardasee. Der 5. Auslandscup während eines Vereinsausfluges 1996
nach Rabac auf der Istrischen Halbinsel entfiel, da die Tore zu Hause
geblieben waren. Erstmals wurde eine
Deutschen Meisterschaft für Mannschaften in der Dreifachturnhalle mit
großem Erfolg am 7. und 8. Juni 1997 in Rain ausgetragen. Erfolge
zeichnen sich ab bei der Nachwuchsarbeit im Verein. Das seit 1995 im
Rahmen des Ferienprogramms durchgeführte Schnupperturnier für
Jugendliche bescherte dem Verein sporadischen Zulauf jugendlicher
Mitglieder.
In
einem zwischen Alexander Ruf und Christoph Stempfle bis zum Schluss
spannenden Finale wurde ein 1999 erstmals im LV Süd ausgetragener
Bewerb für U-16-Spieler ausgetragen, den Alexander mit 2:1 gewann. Zu
Beginn des Jahres 2000 wurde die TSG Rain Süddeutscher
Mannschaftsmeister. Bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in
Schwalbach am 13.5.2000 belegte die TSG den 4. Rang. Höhepunkt in
diesem Jahr war das in Rain ausgetragene International Open. Die
Gastgeber belegte hinter dem späterem Europacup-Sieger aus
Mattersburg den 2. Platz. Im Cup der Veteranen unterlag Hubert
Ziegelmaier im Finale gegen Roger Maier erst im Freistoßschießen.
Alexander Ruf gewann das Turnier der U 15 mit einem 3:1 Sieg gegen
Alexander Büsing. Einen Einbruch in der Dominanz der
Vereinsmeisterschaft erlitt Arnold Mair; sein Bruder Wolfgang errang
erstmals den Titel des Vereinsmeisters. Seinen zweiten Europa-Cup-Sieg
landete Alexander beim Grand Prix am 13. August 2000 in Mattersburg.
Im Finale der U 15 bezwang er den für Wien starteten Schotten Callum
souverän mit 2:0. Bei den
LV-Südmeisterschaften präsentierte sich Arnold Mair in Topform. Ohne
Niederlage wurde er Südmeister des Jahres 2001. Den 3. Platz belegte
überraschend Alexander Ruf. Am 19. und 20. Mai 2001 richtete die TSG
die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft wieder mit großem Erfolg aus.
Mit zwei Mannschaften gestartet kamen die Rainer mit einem 3. Platz zu
ihrem bisher größten Erfolg. Kurz darauf gewann Alexander am 10.
Juni 2001 in Schwalbach den Titel eines Deutschen U-15-Meisters. Nach
ihrem guten Abschneiden bei der „Deutschen“ nahmen die Rainer am
8. und 9. Dezember 2001 in Kamen wieder an einem Europa-Cup teil. Von
24 europäischen Spitzenmannschaften belegte Rain einen guten 19.
Platz. Zum Saisonende avancierte die TSG Rain in der Deutschen
Subbuteo-Rangliste auf Rang 3. Im Mai 2002 unternahmen die TSG’ler
einen Vereinausflug nach Holland, wo sie sich 4 Tage überwiegend in
Rotterdam aufhielten. Bei den in Berlin ausgetragenen Deutschen
Einzelmeisterschaften gelang Alexander im Wettbewerb der U 19 der
Titelgewinn. Bei einem in Wien am 1. Juni 2002 ausgetragenen Grand-Pix
absolvierte Alex sein ersten A-Länderspiel gegen Österreich.
Ebenfalls zu nationalen Ehren kam Hans Ruf, der im Veteranenländerspiel
zum Einsatz kam. Bei der im September in Birmingham stattgefundenen
Weltmeisterschaft schied Alexander in der Vorrunde recht unglücklich
aus. Nach seinem Sieg gegen den Engländer Vance reichte es gegen den
Italiener Bertelli – dessen Ausgleich musste er trotz einer klaren
Abseitsstellung hinnehmen – nur zu einem Remis. Gegen den späteren
U-19-Weltmeister Targui aus Belgien verlor er mit 0:2. Die Teilnahme
am Europa-Cup in Gemloux/Belgien war von geringem Erfolg begleitet.
Mit einem 25. Platz mussten die Rainer ihr bisher schlechtestes
Abschneiden in der Champions-Liga hinnehmen. Mit wesentlich größerem
Erfolg richtet die TSG am 16. November 2002 erstmals den Deutschen
Mannschaftspokal in Rain aus. Das Team A musste sich erst im Finale
gegen die SW Hitdorf mit 1:2 geschlagen geben. Als große Überraschung
wartete das Team B auf, das sich im Spiel um Platz 3 gegen die
Berliner nach einem 2:2 nur aufgrund des Torverhältnisses mit dem 4.
Platz zufrieden geben musste.
Bei
einem Länderwettkampf am 15.2.2003 während des International Open im
Kamen bestritt Alexander sein erstes A-Länderspiel gegen den Belgier
Torr’e. Zu ihren Länderspieldebüts
kamen Arnold und Wolfgang Mair in der A-Nationalmannschaft gegen Österreich.
Beim Veteranenländerspiel machte Bernd Bauer seinen ersten Einsatz
und durfte mit dem ebenfalls zum Einsatz gekommenen Hans Ruf mit dem
Team ein 2:2-Remis als Erfolg verzeichnen. Der seit einem Jahr für
die TSG spielende Roland Popp verzeichnete nach einem 2:0-Endspielsieg
gegen Boddenberg seinen ersten Titel als Deutscher Meister. Einen
guten 3. Platz belegte
Arnold Mair und rundete damit den Rainer Erfolg ab. Die Spielstärke
übertrug sich natürlich auf die Mannschaft. Als Deutscher
Vizemeister bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in Berlin
plazierte sich die TSG knapp hinter SW Hitdorf.
Bei
der Weltmeisterschaft am 26. und 27. September 2003 waren mit Roland
Popp, Arnold Mair, Bernd Bauer und Hans Ruf vier Rainer vertreten.
Arnold gelang nach einem 2:1 Sieg gegen den Portugiesen Carvalho der
Einzug ins 16-Finale, wo er gegen den späteren Weltmeister Mastasie
ausschied. Auch Roland scheiterte im gleichen Abschnitt gegen den Österreicher
Hinkelmann. Bernd und Hans holten sich mit der Deutschen
Nationalmannschaft Bronze. Im Halbfinale gegen den späteren
Weltmeister Italien mußten sich die Deutschen ge-schlagen geben. In
dem in der Rainer Sporthalle veranstalteten International Open
schafften die Gastgeber den Einzug ins Halbfinale, wo sie sich gegen
Kaisermühlen Wien geschlagen geben mußten. Im Wettbewerb der
Veteranen holte sich Roland Popp mit einem 3:2 Sieg gegen Mauro
Nardini die Trophäe. Beim Europacup in Beausoleil/Monaco schnitt die
TSG Rain mit einem 21. Platz von den teilnehmenden Deutschen
Mannschaften am besten ab.
Einen
spannenden Verlauf erfuhr 2003/2004 die Vereinsmeisterschaft. Bei dem
bis zum letzten Spieltag von der Entscheidung offenen Wettbewerb
belegte erstmals Alexander vor dem Seri-ensieger Arnold den ersten
Platz und konnte diesen begehrten Titel für sich in Anspruch nehmen.
Hans Ruf sicherte sich erstmals den Titel des Süddeutschen
Veteranenmeisters. Arnold Mair verteidigte erfolgreich den Titel des Süddeutschen
Einzelmeisters. Bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in Rain
behauptete die TSG wiederum den 2. Platz. Sie mußte sich nur dem USC
Wuppertal geschlagen geben. Beim Masters in Mattersburg scheiterte die
TSG erst in der Barrage gegen Stella Artois Milano. Im U-19-Turnier
gewann überzeugend Alexander den Wettbewerb. Zur Weltmeisterschaft in
Bologna wurden mit Arnold Mair, Alexander Ruf, Roland Popp und Hans
Ruf wieder vier Rainer nominiert. In dem vom italienischen Verband im
Basketballdom hervorragend ausgerichteten Wettbewerb durfte Hans den
Erfolg des Deutschen Veteranenteams mit für sich in Anspruch nehmen;
wie im Vorjahr konnten die Deutschen Herren wieder die Bronzemedaille
mit nach Hause nehmen.
Obwohl
die TSG bei der Mannschaftsmeisterschaft 2005 in Dortmund keine
Niederlage ein-stecken musste, kam sie bei 4 Remis gerade auf Platz 4.
Da damit die Qualifikation für den Eu-ropacup nicht erreicht wurde,
entschied man sich zu einem Vereinsausflug und der Teilnahme am IO in
Cormons nahe Trient. Bei der WM im belgischen Tournai waren mit
Alexander, Roland und Hans drei Rainer mit von der Partie. Dabei gab
es die erhofften Erfolge in den Mannschaftswettbewerben. Die U 19 mit
Alexander im Team wurde Vizeweltmeister. Die Veteranen wurden
WM-Dritter. Die Deutschen scheiterten kann im Halbfinale an den
Franzo- sen, gegen die sie bis 3 Sekunden vor Spielende noch 2:1 in Führung
lagen. Bei der Deutschen Einzelmeisterschaft 2006 in Berlin siegte
Roland gegen seinen Vereinskollegen Arnold im Finale im Freistoßschießen,
nachdem die Partie nach Verlängerung 1:1 stand. Damit hatten sich
beide für die in Dortmund stattfindende WM qualifiziert. Auch der als
Halbfinalist ausgeschie-dene Alexander konnte die WM-Fahrkarte
knipsen.
Das
erfolgreichste Jahr ihrer Vereinsgeschichte verzeichnete die TSG im
Jahr 2007. Der erste Erfolg gelang im Januar 2007 in Rain. In einem
vereinsinternen Duell wurde die TSG Deutscher Mannschaftspokalmeister
mit der Besetzung Charly Göhring, Florian Riehl, Hans Ruf und Arnold
Mair. Das Team II siegten sie unerwartet gegen Rain I. Dieses Titel
konnten Sie im gleichen Jahr verteidigen, wo sie sich im Endspiel
gegen Kamen durchsetzten. Im Mai trat die TSG in Berlin mit zwei
Mannschaften zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft an. Dabei
ver-schaffte das Team B ihrem A-Team im entscheidenden Spiel gegen
Hitdorf eine günstige Aus-gangsposition. Die Rainer holten gegen den
Titelverteidiger ein 1:1 und damit mit der Beset-zung Arnold und
Wolfgang Mair, Roland Popp und Alexander Ruf den Titel des Deutschen
Mannschaftsmeisters. Nach dreimaligem Vizemeistergewinn reichte es
erstmals für den Cup. So konnten Sie Ende Oktober als Meister des
Landes am Europocup in Athen teilnehmen.
Bei
der Einzelmeisterschaft 2008 in Schwerte wurde Alexander erstmals
Deutscher Einzel-meister. Somit wurde zum dritten mal in Folge nach
Roland und Noldi ein Rainer Deutscher Meister. Alex siegte souverän
mit 3:0 im Finale gegen Noldi. Bei der in Rain ausgetragenen Deutschen
Meisterschaft für Mannschaften kam das Team A auf Platz 2; es musste
den Hitdor-fern den Vortritt geben. Damit war die Teilnahme am
Europacup in Manchester gesichert. Die Rainer belegten dabei Platz 21.
Die
Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2009 in Schwerte verlief aus Rainer
Sicht weniger erfolgreich. Hinter Berlin, Dortmund und Hitdorf reichte
es nur für Platz 4. Anders dagegen verlief die Entscheidung im
Deutschen Mannschaftspokal. Die TSG nutzte den Heimvorteil. Dank des
besseren Torverhältnisses genügte ihnen im Finale gegen Dortmund ein
2:2 zum dritten Pokalgewinn. Den dritten Platz sicherte sich Team B
der TSG. Abgerundet wurde der Erfolg durch den Pokalgewinn durch
Alexander. Er besiegt im Finale seine Vereinskollegen Arnold mit 1:0
im S.D. Bei der Deutschen Einzelmeisterschaft 2010 in Berlin belegten
die Rainer Alexander Ruf und Roland Popp hinter dem Berliner Björn
Kegenbein die Plätze. Im Wettbewerb der Veteranen konnte Arnold Mair
den Titel für sich verbuchen. Er besiegte im Endspiel Marcus Tilgner
mit 1:0. Bei der Mannschaftsmeisterschaft in Schwalbach konnte die TSG
hinter Berlin Platz 2 belegen. In dem direkten Vergleich hätte ein
Remis genügt; Rain musste in einem spannenden Spiel sich dem späteren
Deutschen Meister mit 1:2 geschlagen geben.
In
ihrem Jubiläumsjahr muss sich die TSG eine der größten
Herausforderungen ihres Vereinsle-bens stellen. Nachdem zunächst
Dänemark als Ausrichter abgesagt hatte, fiel nach einer
Bewerbung des DSTFB der Zuschlag für die Weltmeisterschaft nach Rain.
Die Rainer wollen damit zeigen, dass sie auch einen Wettbewerb größerer
Dimension stemmen können. Sie wollen nicht nur die Voraussetzungen für
ein tolles Turnier bringen, sondern den Gästen aus aller Welt die
Grundlagen bayerischer Gemütlichkeit näher bringen. |